Bergleben

Ich bin nicht nur umgezogen, ich bin raufgezogen, rauf auf den Berg.
Der ist zwar noch in Wien und die U-Bahn nähert sich auch an, doch von der Station geht es stetig BERGauf.

Ich genieße die Höhe und schicke meiner Familie, die im Flachland wohnt, gerne wunderschöne Fernblick-Aufnahmen.

Und all jenen, die ungläubig dreinschauen, wenn ich über mein Leben am Berg rede, sei erzählt, dass, als es vor 10 Tagen nochmals schneite, der Schnee in dieser Höhenlage auch auf der Fahrbahn liegen blieb und der Schneepflug den Asphalt frei kratzte. (ja es gibt asphaltierte Straßen)

Und all jenen, die mich auslachen, sei gesagt, ich schaffe es immerhin auf 388 Höhenmeter.

Und all jenen, die mich auslachen, sei außerdem mitgeteilt, über den 2. Gang kommst nicht hinaus und Handbremsen machen richtig Sinn hier oben.

Und all jene, die immer noch lachen, seien aufgefordert, mich doch einmal mit dem Rad zu besuchen … bruhaha … viel Spaß!

Und all jenen, die immer noch lachen, sei außerdem von einer wahren Begebenheit berichtet. Vor 3 Tagen kommt mir ein etwa 6-Jähriger mit seiner Mutter bergauf gehend entgegen. Er stemmt seine Beine mit theatralischem Nachdruck gegen die Steigung. „Schau“, sagt er zu seiner Mutter, „Schau, ich bin ein Bergsteiger!“

Also, ich grüße vom Berg!

 

 

Ein Gedanke zu „Bergleben

  1. Irene Antworten

    Liebe Petra,
    das stimmt alles was du geschrieben hast, man (ICH) muss sich (mich) erst vertraut machen, dass du jetzt am Berg wohnst. In einer Wohnung mit einem wunderschönen Ausblick, der vom Kahlenberg nicht schöner sein kann! <3 Wünsche dir viele, viele Sonnenstrahlen….

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